
Harald Wolff
- Geboren
- 11. Januar 1909
- Gestorben
- 1. Juni 1977
- Geburtsort
- Barmen [now Wuppertal], Germany
Harald Otto Walther Wolff (11. Januar 1909 – Juni 1977) war ein deutscher Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler.
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Harald Wolff, geboren 1909 in Barmen, absolvierte nach dem Abitur zunächst eine kaufmännische Lehre, bevor er zur Schauspielerei wechselte. Seine erste Filmrolle spielte er 1939 in Helmut Käutners Komödie „Kitty und die Weltkonferenz“.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er neben Auftritten in deutschen Filmen auch in verschiedenen internationalen Filmproduktionen mit, darunter 1951 in dem amerikanischen Kriegsdrama „Entscheidung vor dem Morgengrauen“ von Anatole Litvak; 1956 in der französischen Komödie „Zwei Männer, ein Schwein und die Nacht von Paris“ von Claude Autant-Lara; 1957 in Maurice Labros Literaturverfilmung „Spione“ an der Seite von Henri Vidal, Barbara Laage und Lino Ventura sowie 1964 in Jacques Demys Musical „Die Regenschirme von Cherbourg“. 1972 spielte er in Costa-Gavras' Politthriller „Der unsichtbare Aufstand“.
Darüber hinaus lieh Wolff im Laufe der Jahrzehnte als Synchronsprecher zahlreichen international bekannten Schauspielern seine Stimme. In den 1960er-Jahren synchronisierte er Desmond Llewelyn als Q in den James-Bond-Filmen „Goldfinger“ und „Feuerball“. Auch Charles Boyer in der Bond-Parodie „Casino Royale“ (1967) wurde von ihm synchronisiert. Vincent Price in „Der Schrei der Banshee“ und Claude Rains in „Die Abenteuer des Robin Hood“ wurden ebenfalls von Wolff synchronisiert.
Biografie von TMDB





