Gil Perkins
Schauspiel

Gil Perkins

Geboren
24. August 1907
Gestorben
28. März 1999
Geburtsort
Melbourne, Victoria, Australia

Gilbert Vincent Perkins (24. August 1907 – 28. März 1999) war ein australischer Film- und Fernsehschauspieler.

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Als erfolgreicher Leichtathlet in seiner nordaustralischen Heimat träumte Gil Perkins schon immer von einer Karriere beim Film. Als Teenager riss er von zu Hause aus und heuerte als Decksmann auf einem norwegischen Frachter an. Ende der 1920er-Jahre, in der Zeit der Stummfilme, landete er schließlich in Hollywood. Da sein Akzent fälschlicherweise für Englisch gehalten wurde, spielte er in einigen seiner ersten Filme junge Engländer. Bald darauf arbeitete er als Stuntman und doubelte regelmäßig den Cowboy-Star William Boyd. Unter anderem trug er ein rotes Toupet über seinem blonden Haar, um „Red Skelton“ zu doubeln. Einige seiner bekanntesten Stunts entstanden im Science-Fiction- und Horror-Genre. Er war das Stuntdouble von Bruce Cabot in „King Kong“ (1933), sprang für Spencer Tracy als Mr. Hyde in „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1941) ein und ersetzte Bela Lugosi als Monster in der finalen Kampfszene von „Frankenstein trifft den Wolf“ (1943). Neben seinen Kinofilmen wirkte Perkins regelmäßig in Serien und im Fernsehen mit. Oft arbeitete er mit den Abteilungen für Spezialeffekte und Bühnentechnik zusammen und war am Aufbau großer Actionszenen beteiligt. In den 1960er-Jahren konzentrierte er sich mehr auf die Schauspielerei als auf Stunts; 1972 zog er sich offiziell aus dem Filmgeschäft zurück, übernahm aber anschließend noch einige Engagements.

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