Hertha Thiele
Schauspiel

Hertha Thiele

Geboren
8. Mai 1908
Gestorben
5. August 1984
Geburtsort
Leipzig - Saxony - Germany

Hertha Margarethe Thiele (* 8. Mai 1908 in Leipzig – † 5. August 1984 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin. Nach ihrem Bühnendebüt 1928 erzielte sie 1930 mit der Rolle der Manuela von Meinhardis bei der Uraufführung vom Ritter Nerestan ihren Durchbruch. Ihren Karrierehöhepunkt erreichte sie 1931/32 durch die Filme Mädchen in Uniform und Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?, die ihr internationale Bekanntheit verschafften.

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Weil sie sich weigerte, in nationalsozialistischen Propagandafilmen mitzuwirken, wurde sie 1936 aus den Film- und Theaterkammern ausgeschlossen und emigrierte 1937 in die Schweiz. Dort arbeitete sie u. a. als Hausangestellte, Filmlaborantin und Souffleuse.

1949 ging sie in die DDR, war beim Berliner Rundfunk tätig und versuchte vergeblich eine Schauspielkarriere. Ab 1966 spielte sie wieder in DDR-Produktionen, meist im Fernsehen; 1975 widmete ihr das DDR-Fernsehen den Dokumentarfilm Das Herz auf der linken Seite, 1983 ehrte die Berlinale sie mit einer Retrospektive.

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