Hannah Arendt (2012)
1961 nimmt Hannah Arendt im Auftrag ihrer Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, wodurch ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ entsteht. Allerdings stößt es bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.
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Besetzung
Barbara SukowaHannah Arendt
Axel MilbergHeinrich Blücher
Janet McTeerMary McCarthy
Julia JentschLotte Köhler
Nicholas WoodesonWilliam Shawn
Ulrich NoethenHans Jonas- LLeila SchausLaureen
Claire JohnstonMs Serkin
Michael DegenKurt Blumenfeld
Friederike BechtYoung Hannah Arendt
Victoria TrauttmansdorffCharlotte Beradt
Klaus PohlMartin Heidegger
Gilbert JohnstonProfessor Kahn
Crew
- Drehbuch
- Margarethe von TrottaPamela Katz
- Produktion
- Johannes RexinBettina Brokemper
- Komposition
- André Mergenthaler
- Bildgestaltung
- Caroline Champetier
- Schnitt
- Bettina Böhler
Details
- Erschienen
- 11. September 2012
- Sprache
- Deutsch
- Studios
- MACT Productions, Heimatfilm, Amour Fou Luxembourg
