Eami, der Geist des Waldes (2022)
Reise in den paraguayischen Amazonas-Regenwald, den Gran Chaco, aus dem das indigene Volk der Ayoreo aufgrund intensiver Rodung vertrieben wurde. Der Dokumentarfilm zeigt die Exilerfahrung des einst hier beheimateten Volkes, das nun anderswo leben muss. Filmemacherin Paz Encina erzählt die auf mündlichen Ayoreo-Berichten beruhende Geschichte des Jungen Eami. Der Gran Chaco hat die weltweit höchste Rodungsquote. In diesem Gebiet werden zurzeit 25.000 Hektar Wald monatlich gerodet, das heißt durchschnittlich 841 Hektar Wald pro Tag und 35 Hektar pro Stunde. Nur dank eines Schutzgebietes, das der Gemeinschaft der Totobiegosode offiziell zugesprochen wurde, ist überhaupt etwas vom Wald übriggeblieben. Die Ureinwohner nennen diese Ansiedlung „Chaidí“: „Ort der Ahnen“ oder „Ort, an dem wir immer gelebt haben“. Heute ist er Teil des Natur- und Kulturerbes der Ayoreo-Totobiegosode .
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Besetzung
Crew
- Regie
- Paz Encina
- Drehbuch
- Paz Encina
- Produktion
- Paz EncinaChristoph HahnheiserJosune HahnheiserIlse HughanNicolás Gil LavedraEmiliano Torres
- Komposition
- Fernando VelázquezJoraine Picanerai
- Bildgestaltung
- Guillermo Saposnik
- Schnitt
- Jordana Berg
Details
- Erschienen
- 3. Juni 2022
- Sprache
- Spanisch
- Studios
- Silencio Cine, Black Forest Films, Gaman Cine

